Pfundstopf aus dem Dutch Oven

Der Partyklassiker aus den 80er. Eines der Rezepte, das ich immer wieder gerne im Dutch Oven zubereite. Vor allem, wenn Gäste kommen und es ein zwangloser Anlass ist. Also ein entspanntes Essen, bei dem man auch mal mit Brot in die Soße stippen darf.

Denn als Beilage gibt es viele Varianten. Kartoffeln, die man schön zermatschen und mit der Soße vermischen kann. Oder eben einfach nur Baguette. Oder auch Reis. Die Soße ist so unglaublich schmackhaft, davon will jeder Tropfen genutzt werden.

Der Name ergibt sich von der Menge der Zutaten. Von jeder Zutat ein Pfund. Für jüngere Leser: das sind 500 g. Bei den Zutaten gibt es durchaus regionale Unterschiede. Bei uns hat sich diese Kombination einfach durchgesetzt. Sie ist reichhaltig, würzig aber nicht zu scharf, also auch für ältere Gäste gut geeignet. Man kann aber sehr gut variieren. Man kann anderes Fleisch nehmen. Oder etwas weglassen, was einem nicht zusagt. Oder mehr Gemüse. Erlaubt ist, was gefällt.

Zudem ist es recht simpel. Man befüllt den Topf / Dutch Oven mit allen Zutaten und den Rest erledigt die Zeit. Selbst das Hack könnte man so hineingeben. Ich mag es, dies vorher zu würzen und zu kleinen Bällchen zu formen. Dabei könnt Ihr alle Gewürze nehmen, die Ihr gerne mögt. Klassisch, Griechisch oder oder oder.

Es beginnt also alles damit, die Zutaten klein zu schneiden. Es lohnt sich, das auch nochmal mit dem Gulasch zu machen. In mundgerechte Stücke, die man mit einem Löffel gut essen kann. Dann schichtet man in den Topf. Ein Teil Zwiebeln als Erstes auf den Boden, dann den Rest abwechselnd. Zuletzt kommen die Bällchen oben auf.

Für die Soße einfach nur Sahne und Schaschliksoße vermischen und zuletzt aufgießen. Wer es etwas würziger mag, nimmt Chilisoße. Oder 50/50.

Nun den Topf bei niedriger Hitze schmoren lassen. Im Backofen um die 180 Grad. Oder eben mit Briketts draußen. Mindestens 2,5 Stunden. Bis einem die Konsistenz und Bissfestigkeit zusagt. Es empfiehlt sich sogar, das Gericht bereits am Abend vorher zuzubereiten. Dann kann man entspannter an die Sache herangehen und beim Aufwärmen schmeckt es nochmals besser. Versprochen.

Hier auf den Fotos habe ich (aufgrund der Anzahl der Gäste) die 1,5 fache Menge gewählt. Zwiebeln und Paprika waren leider nicht rechtzeitig für das Gruppenfoto bereit.

Probiert das unbedingt mal aus. Kann man auch sehr gut einfrieren für schlechte Zeiten. Dann lohnt sich der Aufwand noch mehr.

Pfundstopf

500 g Schweinegulasch
500 g Rindergulasch
500 g Gehacktes
500 g Kassler
500 g Mettenden
500 g Speck
500 g geschälte Tomaten
500 g Zwiebeln
500 g Paprika rot
500 g Sahne
500 g Schaschliksoße

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