Schichtfleisch aus dem Dutch Oven

Wir haben mittlerweile eine stattliche Anzahl an Dutch Oven im Hause. Groß, klein, rund, eckig. Ich koche unwahrscheinlich gerne darin. Ein Klassiker, den viele, die sich mit dem Thema befassen, nicht mehr sehen können. Schichtfleisch. Ich liebe es. Und für mich ist es das ….. Trommelwirbel …. bessere Pulled Pork.

Ob man das so formulieren darf? Sicher nicht. Beide Gerichte sind grundsätzlich schon unterschiedlich. Und dennoch. Ich ziehe Schichtfleisch mittlerweile vor. Es ist einfach, gelingsicher, benötigt nur eine kurze Garzeit und kann auf so viele verschiedene Arten gewürzt werden.

Schichtfleisch ist, wie auch Pulled Pork, ein „übergarter“ Schweinebraten. Man kann es klassisch servieren, mit Kartoffeln / Knödeln und Rotkohl. Oder aber auch als Burger mit Krautsalat.

Ich verzichte mal auf eine Zutatenliste. Man benötigt einen Schweinenacken, Baconscheiben, Gemüsezwiebeln, Gewürze und Sauce nach Wahl. Das meine ich bewusst so pauschal. Welche Gewürze oder Sauce man nimmt ist eigentlich unerheblich. Erlaubt ist, was schmeckt. Ich habe das schon auf so viele Arten probiert. War immer perfekt. Da kann man kaum etwas falsch machen. Im schlimmsten Falle vielleicht zu hohe Hitze.

Hier wird auch nichts angebraten. Ich mariniere nur das Fleisch für 12 Stunden. Und dann einfach alles in den Dutch Oven schichten und dann auf die Kohlen setzen. Oder in den Gasgrill. Oder den Backofen.

Den Bacon braucht es grundsätzlich gar nicht. Manche benutzen ihn als Ausrede, damit das Nackenfleisch nicht verbrennen soll. Aber das ist Quatsch. Ich nutze ihn dennoch, da ich sowohl den angeknusperten Bacon mag, wie auch den Geschmack, den er an die Flüssigkeit abgibt. Und Letztere ist genauso schmackhaft wie das Fleisch selbst.

Wie ist der Ablauf?

Zuerst das Fleisch schneiden, mit einem Gewürz marinieren und 12 Stunden ruhen lassen. Dann Baconscheiben, Fleisch und Zwiebeln abwechselnd schichten. Auch Paprika oder ähnliches passt hervorragend. Zum Schluss noch eine Sauce aufgießen, wenn man das mag. Extra Flüssigkeit ist nicht nötig. Die Zwiebeln geben genug ab. Dann heißt es – bei niedriger Hitze – 2,5 bis 3 Stunden warten. Ja, das war es. Mehr gibt es nicht zu tun.

Man kann nur noch zwischen zwei Variablen wählen. So lange köcheln, bis es von alleine zerfällt oder passend von der Hitze nehmen, wenn die Scheiben sich noch am Stück aus dem Topf heben lassen. Ich mag die letzte Variante lieber.

Wie machst Du Dein Schichtfleisch?

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