Pizzabrot

Eine kleine Reise in die Vergangenheit. Bei uns im Dorf gab es viele Jahr(zehnt)e eine kleine Pizzeria. Neben den klassischen Pizzen war ich begeistert vom Pizzabrot. Käse und Knoblauch. Bei so ziemlich jeder Bestellung nahm ich auch den Klassiker dazu. Schließlich kann man zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas knabbern. Das Pizzabrot war fast besser als die Pizza selbst.

Leider hatte der Inhaber einige Probleme, so dass die Pizzeria nach gefühlt drei Jahrzehnten plötzlich von anderen Personen übernommen wurde. Wie so oft hat dies nicht nur Vorteile. Die Pizza ist jetzt ein Desaster, aber noch viel schlimmer – das Pizzabrot ist ungenießbar.

So entstand das Interesse am Pizzabacken und der Kauf eines Pizzaofens. Nach vielen Trainingsabenden und gefühlten 50 Pizzen bekomme ich nun ein Gefühl für den Ofen, die Temperaturen, den Teig und den Belag. Nach dem letzten „Training“ fiel mir auf, dass ich einen Teigballen vergessen hatte. Also entstand heute spontan die Idee eines Pizzabrotes. Ich möchte mir nicht anmaßen, dieses perfekte Pizzabrot meines Lieblingsitalieners zu kopieren. Aber mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Anders – aber sehr gut – und viel besser als das des neuen Inhabers.

Ausgangspunkt ist nach wie vor mein derzeitiger Teigfavorit „Biga 100%“. Vom San Sebastian Cheesecake war noch Philadelphia übrig. So habe ich den Pizzateig zunächst mit Philadelphia bestrichen, selbst geräucherten Gouda und geriebenen Parmesan darauf verteilt. Zwei Knoblauchzehen in sehr dünne Scheiben geschnitten, ausgelegt und mit scharfem Olivenöl (Peperoni Flavour) alles beträufelt.

Ich betreibe den Ooni Koda 12 mittlerweile bei etwas niedrigeren Temperaturen, so dass das Pizzabrot knappe 90 Sekunden benötigt hat. Aber ich bin super begeistert. Nicht mal ansatzweise in der Nähe des eigentlich von mir geliebten Pizzabrotes, aber auf seine andere Art und Weise top. Probiert das mal aus. Ich finde es genial. Ich persönlich würde noch um Gorgonzola ergänzen, leider darf ich das nur, wenn ich sie alleine esse.

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