Bratkartoffeln – Zwei Pfannen Methode

Ich liebe Bratkartoffeln. Eine meiner Leibspeisen. Aber sie sind auch eine für mich unerklärliche Wissenschaft. Jeder kennt sie aus dem Restaurant: Außen knusprig, leicht fettig, innen weich, kaum gewürzt und dennoch herzhaft und ein Traum als Beilage zu jeder Mahlzeit.

Das ist zu Hause nicht leicht hinzubekommen. Es gibt so unendlich viele Varianten: Scheiben, Würfel, vorgekocht, roh, vorwiegend-/ oder festkochende Kartoffel, nur Öl oder auch Butter, Gas-/ oder Elektroherd, Gusseisen oder beschichtete Pfanne, Zwiebeln und Bacon zuerst oder später, Gewürze etc. Ich probiere ungelogen seit Jahren, das zu Hause am Herd oder Grill hinzubekommen. Und habe immer wieder Rückschläge zu verzeichnen, wenn ich dachte, JETZT hab ich es.

Restaurants sind sehr zurückhaltend, wenn man nach dem Ablauf fragt. Selbst bei hohem Trinkgeld. Im Internet findet man Material für monatelange Leseabende, aber nichts brachte mich bisher weiter. Einzig ein paar Faktoren stehen für mich bislang fest:

  • Der Geschmack kommt – nicht zuletzt – von der Pfanne. Daher wähle ich Gusseisen
  • Ich bevorzuge rohe Kartoffeln. Mit Pellkartoffeln erreiche ich nicht MEIN Ziel
  • Ich wähle vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • Bacon und Zwiebeln sind Pflicht
  • Kartoffeln ausreichend wässern
  • Ziel muss sein, so wenig Gewürze wie möglich zu nutzen
  • Eine Mischung aus Öl und Butter(Schmalz)

Aktuell ist das hier mein Zwischenstand: Ich nutze die „Zwei Pfannen Methode“. Für mich das beste Ergebnis. In einer Pfanne werden die Kartoffelscheiben einzeln von beiden Seiten angebraten. In der zweiten Pfanne starte ich mit Bacon und eingelegten Zwiebeln (hier in Gurkenwasser eingelegt). Sind beide Seiten passend goldbraun, wandern die Kartoffeln in die zweite Pfanne und die nächsten, rohen Scheiben folgen. So geht es weiter, bis alle Scheiben einmal von beiden Seiten angebraten sind.

Als Gewürze wähle ich Knoblaucholivenöl zum Anbraten, die eingelegten Zwiebeln, Bacon, Salz und Pfeffer. Hier bin ich sehr nah dran am Ziel. Spiegelei und Brathering dazu. Mehr braucht es nicht.

Wie machst Du Deine Bratkartoffeln? Was ist Dein Geheimnis? Hilf mir gerne auf dem Weg zur perfekten Bratkartoffelbeilage.

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