Wer liebt sie nicht? Diese kleinen, würzigen Laugenbeißer mit Salz, Mohn und oder Sesam. Sie sind der Star auf jedem Buffet oder einfach der ideale Snack für zwischendurch. Mit diesem Rezept vom Brotdoc backst du die „Snäckis“ ganz einfach zu Hause. Der Teig ist fest, lässt sich wunderbar verarbeiten und durch die kalte Gare im Kühlschrank bekommt das Gebäck eine tolle Oberfläche.
Ich sehe immer zu, dass ich ein paar im Tiefkühler als Reserve habe. Für den Notfall sozusagen. Hier sollte man aber auf die Variante ohne Salz als Topping setzen, sonst wird alles nur Matsche.
So bereitest du die Snäckis zu
1. Den Teig kneten Gib alle Zutaten für den Hauptteig in deine Küchenmaschine. Knete sie auf langsamer Stufe für etwa 10-12 Minuten, bis ein fester, glatter Teig entstanden ist. Decke den Teig ab und lass ihn für eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen.
2. Formen und Ruhen Teile den Teig in gleichmäßig große Stücke zu je ca. 250 g. Nun werden alle Stränge ausgerollt, bis sie ungefähr die Breite eines Backblechs haben. Dies nehme ich nämlich als Unterlage für die Gare. Der Teig ist sehr fest und lässt sich sehr einfach verarbeiten.
3. Die „Hautbildung“ Ziehe die Stränge in ein Bäckerleinen ein und parke sie für eine Stunde unbedeckt im Kühlschrank bei 6 °C. Das ist wichtig, damit die Teiglinge leicht antrocknen („verhauten“) – so nehmen sie die Lauge später perfekt auf.
4. Die Lauge (Vorsicht geboten!) Ich nehme meist eine Auflaufform für die Lauge. Immer zuerst das Wasser in die Form und dann erst die Laugenperlen.
Wichtig: Trage unbedingt Schutzbrille, lange Kleidung und Handschuhe! Die Lauge ist ätzend. Pass auch auf empfindliche Dinge in der Deiner Küche auf (Holzoberflächen etc.)
5. Veredeln und Backen Heize den Ofen rechtzeitig auf 240 °C vor.
Ich gehe nun gerne entspannt nacheinander vor. Ich hole mir ein bis zwei Stränge aus dem Kühlschrank, belauge sie kurz von allen Seiten, bestreue sie mit dem gewünschten Topping und schneide sie dann in kleine Stücke. So setze ich die Snäckis auf ein Lochblech mit Dauerbackfolie. Bei normalem Backpapier hatte ich schon das Phänomen, dass sich die Lauge mit dem Papier fest verbunden hat und man sie später nur noch schwer trennen konnte. Hier muss man also aufpassen.
Sobald das Blech voll ist, kann es in den Ofen wandern und währenddessen kann schon das nächste Blech vorbereitet werden. Ich hole mir also immer nur so viel Teig aus der Kühlung, wie ich verarbeiten kann. Bei dieser Menge backt man effektiv in 2-3 Fuhren.
6. Ab in den Ofen Backe die Snäckis für 12–15 Minuten bei konstanter Temperatur ohne Dampf (Schwaden). Backe sie so aus, wie Du sie optisch ansprechend findest. Sie sollen knusprig werden, aber auch nicht zu dunkel.
Fazit: Statt der klassischen Toppings kann man hier auch sehr gut variieren. Schwarzer Sesam, Schwarzkümmel oder würzige Sesammischungen mit Knoblauch passen ebenso hervorragend.
Auch beim Mehl lässt sich noch etwas mehr Aroma herauskitzeln. Hier kann man verschiedene Mehle wie T65, Weizen 1050, Schweizer Ruchmehl oder auch kleine Anteile Vollkornmehl nutzen.
Die Art der späteren Verwendung entscheidet, ob man Salz aufstreut. Wenn man sie einfrieren will oder in einer Kunststofftüte 2-3 Tage lagert, sollte man vom Salz Abstand nehmen. Ich streue es nur auf die Snäckis, die zum direkten Verzehr oder zur kurzen Lagerung gedacht sind.



